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Martina Karl gefällt

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Wenn sich im Paradies eine Menschenseele und eine Hundeseele begegnen, muss sich die Menschenseele vor der Hundeseele verneigen. (sibirisches Sprichwort)

Sibirien, Juni 2012

Neueste Bilder aus Sibirien von Svetlana 27.6.2012
Trotz das es vorwärts geht, brauchen wir auch weiter eure Unterstützung.

  Ein wenig Farbe gefällig? :)  
Ein Nickerchen Schaut, was mit den Spenden geschieht... Es wird gebaut...
    ... und eingerichtet.
Hier noch mehr eurer Spenden.    
Aber..... ... es gibt noch... sehr viel zutun.

 

Liebe Tierfreunde,

lange haben wir uns nicht gemeldet und das aus einem gutem Grund! Aus Sibirien bekamen wir einen sehr guten 20 minutigen Film über Svetlanas Tierheim und allgemeine Situation in Russland bezüglich streunender Tiere. Es hat lange gedauert bis wir endlich eine Qualitäts-Übersetzung erstellt haben, es war uns wichtig dass die deutschsprachigen Tierschützer die Untertitel gut verstehen können (der Film selber ist in Original-Sprache erhalten worden) Falls die Untertitel nicht automatisch erscheinen, müssen sie gleich im Bild CC klicken, man kann die Untertitel dann sogar auf eine andere Sprache ändern.

 

 

 

Sibirien, Februar 2012

Hier die neuesten Bilder aus Svetlanas Tierheim in Sibirien!

Daria Chudjakowa:

Wisst ihr wie kalt es noch vor kurzem in der ganzen Europa war? Nun subtrahiert davon noch weitere 20 Grad, so dass wir auf die sibirischen -40°C kommen. Das ist die Grund-Temperatur die den ganzen Winter in Sibirien herrscht. Endlich bekam ich das verspätende Bildmaterial von Svetlana Konowalowa mit der Luftpost gesendet, und die traurigen Spuren des Winters sind nicht zu übersehen. Die Natur macht ihr Ding, die meisten Tiere die vor dem Winter in Sibirien keinen Unterschlupf gefunden haben, verenden durch Erfrieren. Eine sehr geringe Anzahl von auf der Strasse liegenden, sich bereits dem Tod ergebenen Tieren, wird von der sehr geringen Zahl von gutherzigen Menschen aufgenommen und ins Tierheim gebracht. Bei vielen sind Körperteile abgefroren, und das besonders traurige daran ist, es ist deutlich zu sehen, dass es ehemalige Wohnungstiere waren, denen alles aus irgendeinem unverständlichen Grund genommen wurde. Wie zum Beispiel bei dem weissen Perser-Kater "Opi": Wie ihr auf den Bildern sehen könnt ähnelt er nur von weitem einer Katze. Menschen haben ihn halberfroren auf der Strasse gefunden und ins Tierheim gebracht. Svetlana brachte ihn zum Tierarzt, er stellte fest, dass der Kater bereits 13 Jahre ist. Seine Ohren und Schwanz abgefroren, seine Zunge hängt halb raus, er klammert sich an die Svetlana, denn sie ist ja ein Mensch, wie er auch Mal hatte, doch ab jetzt nicht mehr. Doch aus Kummer, oder Krankheit, überlebt der Kerl nicht, ich sitze und heule hier nur, mit dem Gedanken: "Jetzt bist du alter Opi wenigstens von deinen Qualen erlöst"( Schaut die Bilder an...). Doch am meisten unterscheiden sich die sibirischen Tiere durch ihre tiefen, traurigen Augen, die einem sogar durch das Bild in die Seele reinschauen können. Svetlana sagte mir am Telefon, dass dieser Winter weniger schwierig war, als zum Beispiel der vom letzten Jahr. Doch es gab Momente, wo sie auch fast aufgegeben hätte. Ist ja auch verständlich, ich kann zum Beispiel sehr schwer nur zwei Wochen im Sommer in dem Tierheim aushalten, wenn Tiere in Müllsäcken abgegeben werden, oder wenn ein Tier dir in den Armen stirbt. Svetlana macht das fast das gesamte Jahr alleine durch. Dank euch hat sich aber wenigstens eine Sache zum gutem bewegt, nämlich dasa das Tierheim jetzt mit gutem Futter, das überlebenswichtig ist für den Winter, ausgestattet ist. Die anderen Spenden legt die Svetlana zur Seite, damit sie, sobald es wieder wärmer wird, wieder anfangen kann zu bauen. Den immer noch herrscht ein absoluter Platzmangel im Tierheim, alle Räume sind überfüllt mit Tieren, es kam schon Mal vor, dass die Grossen die Kleinen zerquetschten. Die Welpen sind alle im Katzenhaus, eine andere Möglichkeit haben wir nicht. Natürlich ist es stressig für die Katzen. Und von Tag zu Tag werden die Welpen grösser, Svetlana schläft dort auch, damit sie aufpassen kann das nichts passiert. Noch in der letzten Sekunde, kaufte sie zwei zusätzliche Holzhäuschen für ihre Notfälle, wie zum Beispiel für den grossen Hund, mit einem riesen Schädel aber einem goldenen Charakter. "Blacky" mit den gelähmten Hinterbeinen, der im Sommer Richtung Tierheim auf der Strasse kroch und einen 8 Jahre alten echten Cockerspaniel der sich bereits auf die Strasse hingelegt hat um zu sterben, bis ihn Menschen fanden und ins Tierheim brachten. Die Pfoten abgefroren, auf dem Kopf eine Schlag-Spur. Die Häuschen fallen auseinander, aber die sind praktisch, denn sie retten ein paar Leben mehr. Wisst ihr noch, im letzten Sommer hatten wir nicht genug Spenden um das Tierheim auf den Winter vorzubereiten! Tote Körper sind auch dieses Jahr genug vorhanden, die will ich nicht vor euch verstecken, damit wir keine Illusion bekommen, dass bereits alles gut ist. Nun die Papiere für Stromversorgung sind schon lange von Svetlana eingereicht, doch bis jetzt hat die Kabel-Verlängerung bis zum Tierheim nicht stattgefunden. Der Grund von den Behörden:"Svetlana sei eine Privatperson, es wird nicht stattfinden." Svetlana ist aber nicht blöd und schlägt denen die Dokumente auf den Tisch, dass sie ja seit neusten eine offizielle Organisation ist. Jetzt warten wir Mal, ob alles bearbeitet wird! Grundsätzlich wollen wir endlich anfangen, ein grosses, stabiles, Steingebäude zu bauen, damit den Tieren wirklich geholfen werden kann. Denn diese Holzhäuschen sind dem sibirischen Winter nicht gewachsen. Also meine Lieben, es liegt noch viel Arbeit vor uns! Jetzt kommt es auf uns an, wie wir von dieser Seite unseres Planeten helfen können!

 

Sibirien, Herbst-Winter 2011

Sibirien, Sommer 2011

Das letzte siebte Leben. Wir waren dort im Juli 2011. Mit 50 Kilo Gepäck prp Person sind wir von Stuttgart nach Moskau und dann weiter nach Abakan in Sibirien geflogen. Was Svetlana dort leistet, ist dermassen bewundernswert, dass mir die Worte fehlen. Das wir sie schutzlos mit ihren Tieren zurück lassen müssen, ist für mich ein Drama. In 2 Monaten beginnt der Winter und sie bekommt kein Strom, weil ein korrupeter Bürgermeister seine Willkür auslebt. Bis zu 40° minus werden die Tiere und Svetlana erwarten. Viele Tiere werden erfrieren und verhungern. Das tun sie bereits jetzt schon. Es ist einfach kein Geld für genügend und vor allem gesundes Futter da. Die Tiere in unseren Armen. Unvorstellbar wie Leid und Freud nahe beiander sind. Sie geburt von Babies und gleichzeitig deren Tod. Kein Geld für Kastrationen und medizinische Versorgung. Die Tierarztpraxis mit einem niederen Standart, den wir uns gar nicht vorstellen können. Keine Tests, keine Medikamente, keine Geräte und auch kaum das Wissen über verschiedene Erkrankungen. Man steht dem Leid hilflos gegenüber. Der Bau geht nur schleppend voran. Es kann ja nur 3 Monate im Jahr gebaut werden. Die anderen Monate sind zu kalt. Aber es wird gebaut und das ist die Hauptsache. Zur Zeit wird hauptsächlich an der Krankenstation und dem OP-Raum gearbeitet. Das Katzenhaus ist toll aber viel zu klein. Svetlana selbst lebt unter widrigen Umstellungen. Selbst unsere ärmsten Menschen leben besser. Wir brachten Sachspenden, Kleider Medikamente. Aber was dort gebraucht wird ist Geld. Denn man kann weder eine Futterbrücke bauen, noch eben mal einfach so Pakete senden. man weiss einfach nie, ob diese ankommen. Man kann nur dort hinfliegen und versuchen, die Dinge vor Ort zu regeln. Wir brachten 15 Tiere in eine sichere Zukunft nach Deutschland und in die Schweiz. Mehr waren nicht erlaubt. Zuwenig, so wie alles was man tun kann, zuwenig ist. Svetlana weinte, als wir wieder gehen mussten. Diese Bescheidenheit dieser Frau ist unbeschreiblich. Als ich zurück in mein Haus kam, war mir der westliche Luxus peinlich. Und wir hier klagen immer noch. Nach einer Reise zu ihr würde jeder anders denken. Wir sahen unendlich viele Strassentiere. Weggeworfen. Man brachte 2 Hunde im Sack verschnürt zu Svetlana, grausam. Einer Katze wurde bei lebenigen Leib die Zunge rausgeschnitten, einfach so. Wir können uns das Leid und die Armut der Menschen nicht vorstellen. Die Tiere müssen dies mittragen. Svetlana liebt die Tiere, die Natur. Sie redet viel, weil sie so selten andere Menschen sieht. Und nun ist sie wieder alleine. Der Vorhang der Einsamkeit legte sie wieder über sie. Svetlana, wir kommen wieder, versprochen.

 

>Bitte spendet damit wir Svetlana weiter und noch besser unterstützen können. Jeder Rappen, jeder Cent ist Gold wert und wird so dringend benötigt. Danke