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Martina Karl gefällt

Tierschutzverein Mensch-Tier-Spirits-HelvetiaTierschutzverein Mensch-Tier-Spirits-Helvetia

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Tierschutz in Taiwan

 

Update 30.11.2017

Die ersten neuen Hundehütten werden gebaut, damit den Hunden im Shelter endlich Rückzugsmöglichkeiten geboten werden und dies somit weniger Stress für sie bedeutet. Auf Taiwan kennt man es in den Sheltern nicht, Hundehütten zu bauen. Ängstliche oder auch aggressive Hunde werden in Käfige gesperrt. Das wird jetzt geändert. Es werden jetzt Hütten gebaut. Alle Bewilligungen dafür sind vorhanden. Gerne würde ich hierzu einen Beitrag leisten und rufe diese Aktion ins Leben. Wer eine Hütte sponsern möchte, unten sind die Spendenkonten. Die Hütte erhält dann Euren Namen und ein entsprechendes Namensschild. Die Materialkosten pro Hütte belaufen sich auf ca 50€. Der Handwerker erhält hierfür kaum Lohn. Aber natürlich freuen wir uns auch über eine kleinere Spende. Falls Ihr Euch über den Preis wundert... Viele Dinge in Taiwan sind günstig, wie z.B. Lebensmittel. Anderes ist westlichem Standard gleich.

Hier könnt ihr mit dem Vermerk "Taiwan/Hütte" spenden

Die Vorbereitung unseres Tierschutzprojektes in Taiwan ist im Aufbau. Hier ein erster Eindruck:

Unser Verein hat ein ganz neues Projekt. Taiwan. Meine Freundin Christina Lobsang Lhamo besucht als buddhistische Mönchin das Kloster ihrer Lehrer und Meister und lebt dort in der buddhistischen Gemeinschaft denen verschiedene Tiergnadenhöfe im Norden und Süden Taiwans gehören, ein halbes Jahr bis Januar 2018. Auf Grund der Verhältnisse, leben die Tiere trotzdem in zum Teil traurigen Zuständen. Da es auf Taiwan keine Tötungsstationen mehr gibt, Hunde- und Katzenfleisch verboten ist zu essen und zu besitzen, gibt es natürlich viel zu viele Tiere. Das Thema Kastration ist bis jetzt auch nur begrenzt dort angekommen. Viele Menschen sind meist arm und sie wissen auch oft auch gar nicht, wie man mit Tieren noch umgehen kann. Christina hat angefangen einzelne Hunde zu versorgen, die Behausungen zu verbessern, sie gegen Parasiten zu waschen, sie medizinisch zu versorgen. Sie zeigt den Leuten auch, dass man mit den Tieren dort Gassi gehen kann und mit den Hunden auch Spass haben kann.

Es werden viele Tiere, Hunde, Hühner, Kühe, Ziegen, Kaninchen etc. freigekauft, aber was dann tun mit ihnen? Das wissen viele Menschen dann nicht.

Es gibt natürlich Tierheime auf Taiwan. Aber die sind schlimm. Die Tiere werden nicht getötet. Es werden also immer mehr. Die Gehege sind unfassbar winzig. Sie haben nicht mal Hütten, wo sich die Hunde verkriechen, verstecken oder einfach nur zur Ruhe kommen können.

Christina ist ja bereits vor Ort und hilft inzwischen so gut sie kann. Sie führt Gespräche mit den dort zuständigen Leuten, damit wir nächstes Jahr das erste Tierheim der buddhistischen Gemeinschaft umbauen können. Dazu brauchen wir Baumaterial für Aussengehege, Hütten und so weiter.

Wenn die Verhandlungen klappen, können wir ein kleines neues Tierheim bauen, wohin man die traumatisiertesten Hunde von der Strasse unterbringen, weil sie in den jetzigen Tierheimen völlig untergehen.

Da keine Hunde mehr getötet werden dürfen, werden sie immer mehr und so wollen wir auch Kastrationsprogramme aufgestellt werden. Das ist das A und O in Ländern, in denen es Streunerhunde und -katzen gibt.

Wir werden dort vor Ort unterstützen und ich fliege im Frühjahr 2018 mit Christina zusammen dort hin, schau mir das alles an, werde mit Christina weitere Gespräche führen und mit dem Umbau beginnen.

Wir brauchen aber auch dafür Ihre und eure Unterstützung. Leider kann man wie in Sibirien auch, keine Sachspenden dort hin schaffen. Es muss alles vor Ort gekauft werden. Wir sind für jede finanzielle Unterstützung unendlich dankbar.

Taiwan ist eine aufstrebende Insel, die sich an westlichen Strukturen orientiert. Taiwan hat sich von China unabhängig gemacht und orientiert sich an demokratischen Werten. Der Buddhismus ist dort verbreitet. Die Menschen sind empfänglich für die Hilfe und Unterstützung im Tierschutz.